Die Geschichte des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges ist auch die Geschichte seiner Tischgemeinschaften – der Zusammenschlüsse befreundeter Männer, die sich während der Heimatabende an einem Tisch zusammenfinden.

Die inzwischen 50 Tischgemeinschaften bilden gewissermaßen das Rückgrat des Vereins. Sie pflegen neben den Jonges-Aktivitäten ein zum Teil reges Leben, mit eigenen Veranstaltungen, Ausflügen und Feiern – manchmal auch mit Damen. Durch die Tischgemeinschaften bleibt der mitgliederstarke Gesamtverein für den Einzelnen überschaubar, weniger anonym. Bei allem Eigenleben ist das Hauptanliegen der Tischgemeinschaften, den Heimatverein bei der Erfüllung seiner satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen und dabei Teilaufgaben selbstständig zu übernehmen – also praktizierte Vereinsdemokratie, die allen zu Gute kommt.

Jede Tischgemeinschaft hat ihre eigene Entstehungsgeschichte, die sich nicht selten aus einer witzigen Situation entwickelt hat. Ebenso beziehungsreich sind dann oft auch die Namen.

Die Flimm-Flämmchen gehören zu den grössten und aktivsten Tischgemeinschaften.

Zum Abschluss eines jeden Heimatabends am Dienstag singen 300 bis 500 Jonges drei von sechs Strophen des Jonges-Liedes.