Engagement

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Patenschaften der TG Flimmflämmchen

Stadtzeichen Oberkassel

Das Werk stammt von Karl‑Ludwig Schmaltz und wurde am 24. September 1994 offiziell aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte durch den Verkehrs‑ und Verschönerungsverein für den linkrheinischen Teil der Stadt Düsseldorf (VVV) anlässlich seines 90-jährigen Bestehens im Jahr 1994. Es besteht aus Edelstahl und ist ca. 4,10m hoch. 2015 übernahm der Heimatverein Düsseldorfer Jonges die Patenschaft für die Skulptur. Die Skulptur ist so gestaltet, dass sie im öffentlichen Raum als Stadtzeichen fungiert: Symbolisch für das Viertel, für Offenheit und Gemeinschaft (durch eine „Tor- bzw. offenen A-Form“) und gleichzeitig im Sinne moderner Bildhauerei mit klarer Geometrie.

Anker Kaiserswerth

„Der Schiffsanker von Kaiserswerth“ gehörte früher zu einem Schweizer Rheinschiff und wurde zur Erinnerung daran, dass Kaiserswerth der älteste Zollplatz am Niederrhein war, aufgestellt. 1174 erhob Kaiser Friedrich Barbarossa ihn zur „Reichszollstätte“.

Im Jahr 1969 stifteten Hans Wallenborn und der Verein der „Düsseldorfer Jonges“ den Anker an die Rheinstadt.

Die Patenschaft wurde später von der TG Flimmflämmchen übernommen.

Gießer-Junge

Die Bronzefigur des Gießerjungen gehört zu den bekanntesten und populärsten Kunstwerken in der Stadt. Die Geschichte vom Gießerjungen, einem Künstlerlehrling des Bildhauers Gabriel Grupello, ist auf der Tafel im Sockel beschrieben, welche 1984 vom Verein Deutscher Gießereifachleute gestiftet wurde.

Nachdem man bei Recherchen in der Stadtgeschichte Ende der 1920er Jahre wieder auf die Legende des Gießerjungen gestoßen war, beauftragte der Heimatverein „Düsseldorfer Jonges“ im Jahre 1932 den Duisburger Bildhauer Willi Hoselmann (1890-1978) mit der Errichtung eines entsprechenden Denkmals.

Das Denkmal, eine 110 kg schwere Bronzefigur, die nach ihrer Fertigstellung zunächst auf dem Dachfirst des ehemaligen Grupello-Hauses platziert wurde, zeigt einen Jungen, der mit der linken Hand seine Schürze zusammenhält und mit der rechten einen Metallklumpen umfasst. Seine dynamisch wirkende Haltung und der entschlossene Blick illustrieren anschaulich bedeutende Aspekte der Legende, wonach der Junge ohne Aufforderung und ohne zu zögern gehandelt haben soll, um einen zweiten Fehlguss des Jan-Wellem-Standbildes zu verhindern. 1943 stürzte die Bronzefigur nach einem Bombenangriff vom Dach und wurde nach einer kurzzeitigen Einlagerung an wechselnden Orten rund um das Rathaus präsentiert. 1962 erhielt sie ihren jetzigen Standort.