Über uns

Über uns

Die Geschichte des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges ist auch die Geschichte seiner Tischgemeinschaften – der Zusammenschlüsse befreundeter Männer, die sich während der Heimatabende an einem Tisch zusammenfinden.

Jede Tischgemeinschaft hat ihre eigene Entstehungsgeschichte, die sich nicht selten aus einer witzigen Situation entwickelt hat. Ebenso beziehungsreich sind dann oft auch die Namen.

Die Flimm-Flämmchen gehören zu den grössten und aktivsten Tischgemeinschaften.

Die Tischgemeinschaft Flimm-Flämmchen trägt in ihrem Jonges-Wappen ein liebenswertes Tierchen: den Marienkäfer… im Volksmund Flimm-Flämmchen genannt.

Unter dem Dach des friedlichen und possierlichen Flimm-Flämmchen fanden sich 1963 auf Gründungsinitiative von Ehrentischbaas Wilhelm Adloff (verstorben 1982) die ersten Tischfreunde zusammen. Sie sind aus der Tischgemeinschaft „Pastor Jääsch“ hervorgegangen.

Wilhelm Adloff übergab sein Amt als Baas 1975 an Horst Jakobskrüger sowie Gerd-Joachim Töpfer und Volker Günnewig als Vizebaase. Von 1985 bis 2019 war Gerd-Joachim Töpfer Baas der Flimm-Flämmchen. In den 35 Jahren ist es Gerd-Joachim Töpfer gelungen, über 150 neue Tischfreunde zu gewinnen.

Seit 2019 ist David Zülow Baas der Flimm-Flämmchen. Er wird unterstützt von Joachim Stute und Marc Battenstein als Vize-Tischbaas.

Die Tischgemeinschaft hat inzwischen 225 Mitglieder. Mit dabei: Lutz Lienenkämper und der amtierende Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller. Aber auch andere Persönlichkeiten haben sich uns angeschlossen: Abgeordnete verschiedener Parlamente, dem Stadtrat, den Bezirksvertretungen, Bürgermeister, Stadtbeigeordnete sowie Vorstände und Geschäftsführer verschiedener Firmen.

Jongesabend

Jeden Dienstag findet der Jongesabend des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges ab 20:00 Uhr im Henkel-Saal des Schlösser Quartier Bohème (Ratinger Str. 25, 40213 Düsseldorf) statt.

Vorher treffen wir uns ab 18 Uhr in der Brauerei „Im Füchschen“ (Ratinger Staße 28).

Heimatverein Düsseldorfer Jonges

Die inzwischen 50 Tischgemeinschaften bilden gewissermaßen das Rückgrat des Vereins. Sie pflegen neben den Jonges-Aktivitäten ein zum Teil reges Leben, mit eigenen Veranstaltungen, Ausflügen und Feiern – manchmal auch mit Damen. Durch die Tischgemeinschaften bleibt der mitgliederstarke Gesamtverein für den Einzelnen überschaubar, weniger anonym. Bei allem Eigenleben ist das Hauptanliegen der Tischgemeinschaften, den Heimatverein bei der Erfüllung seiner satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen und dabei Teilaufgaben selbstständig zu übernehmen – also praktizierte Vereinsdemokratie, die allen zu Gute kommt.

Die Düsseldorfer Jonges – der größte Heimatverein Europas – ziehen aus diesem breiten gesellschaftlichen Spektrum einen großen Teil ihrer gestaltenden Kraft.

Das Interesse an der Stadt Düsseldorf hat die Jonges in der langjährigen Geschichte des Vereins so manches Mal zu Wächtern des Brauchtums oder einer bürgernahen Stadtplanung werden lassen. Viele Denkmäler und Brunnen künden vom Mäzenatentum der Jonges in ihrer Heimatstadt. Zahlreiche Erinnerungstafeln erzählen von der Wertschätzung, die die Düsseldorfer Jonges den großen Männern dieser Stadt zollen.

In den letzten Jahren haben die Jonges neben der Heimat- und Kulturpflege auch „Außenpolitik“ für Düsseldorf betrieben. Sie knüpften und festigten nachbarliche Bande zu Gleichgesinnten in anderen Städten in der Region. Jeden Dienstag versammeln sich zwischen 300 und 500 Jonges im Henkel-Saal auf der Ratinger Straße im Herzen der Altstadt zu heimatkundlichen, wirtschaftlichen oder kulturellen Vorträgen. Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen der Stadtpolitik, mit den jeweils Verantwortlichen gehören auch dazu.

Ihrem Baas haben die Düsseldorfer Jonges in ihrer Vereinssatzung ein schweres Amt aufgebürdet, das ihm aber zugleich eine wichtige Stimme in der Heimatstadt verleiht. „Der Baas leitet den Verein und vertritt ihn nach außen“, so heißt es knapp in § 19 der Satzung. Er wird unterstützt von zwei Vizebaasen, dem Schriftführer, Schatzmeister, Stadtbildpfleger und einem für Sonderaufgaben zuständigen Vorstandsmitglied. Dieser siebenköpfige „Geschäftsführende Vorstand“ beruft zur Unterstützung seiner Arbeit einen „Erweiterten Vorstand“.

Seit der Gründung des Vereins 1932 haben sich die Jonges ständig aus eigener Kraft regeneriert. Generationswechsel bringen keine Probleme. Jung und Alt ergänzen sich zu einem fruchtbaren Miteinander. Dies tut dem Verein gut und bringt auch seiner Arbeit – für die Heimatstadt Düsseldorf – großen Nutzen.

Jede Tischgemeinschaft hat ihre eigene Entstehungsgeschichte, die sich nicht selten aus einer witzigen Situation entwickelt hat. Ebenso beziehungsreich sind dann oft auch die Namen.

Zum Abschluss eines jeden Heimatabends am Dienstag singen 300 bis 500 Jonges drei von sechs Strophen des Jonges-Liedes.